Smartphones sind fester Bestandteil unseres Alltags – und längst auch Teil der Lebenswelt unserer Kinder und Jugendlichen. Doch nur wenige wissen, welche wertvollen Rohstoffe in einem Handy stecken, unter welchen Bedingungen sie gewonnen werden und was all das mit der Bedrohung des Regenwaldes zu tun hat. Genau hier setzt unser Projekt an. Mit unserem „Abenteuer Regenwald Handykoffer“ ermöglichen wir Schulen einen praxisnahen und greifbaren Zugang zu den Themen Rohstoffabbau, globale Lieferketten und bewusster Handykonsum. Der Koffer verbindet naturwissenschaftliches Wissen mit globalem Lernen und zeigt Kindern und Jugendlichen: Mein Konsum hat Auswirkungen – und ich kann etwas verändern.
Für den Unterricht haben wir ein umfangreiches, altersgerecht aufbereitetes Bildungspaket entwickelt. Ergänzend zum Handykoffer finden Lehrkräfte auf unserer Website fundierte Sachinformationen, Grafiken, Unterrichtsanregungen sowie einen Erklärfilm zum Thema:
„Was hat mein Handy mit dem Regenwald zu tun?“
Unsere Materialien richten sich an Grundschulen sowie an die Sekundarstufe I und werden bundesweit sowie im deutschsprachigen Raum versendet.
Inhalt eines Handy-Koffers:
- Handy-Kit mit alten Mobiltelefonen zum Aufschrauben
- Shiftphones, die auseinander- und wieder zusammengeschraubt werden können – als Beispiel für reparierbare, nachhaltigere Alternativen
- Rohstoff-Boxen mit Columbit, Chalkopyrit, Lepidolith, Magnetit, Bauxit, Bergkristall, Ölschiefer, Ton sowie einem „Goldfläschchen“
- Umfangreiche Lehrmaterialien mit Übungen, Hintergrundwissen und methodischen Impulsen
Die Nachfrage nach unseren Handykoffern ist ungebrochen hoch – die Wartelisten sind lang. Wir versenden die Koffer inklusive begleitender Lehrmaterialien bundesweit, und auch aus der Schweiz und aus Österreich erreichen uns regelmäßig Anfragen.
Von Lehrkräften wie auch von Schüler:innen erhalten wir durchweg sehr positives Feedback:
Die Koffer ermöglichen einen greifbaren, praxisnahen Zugang zu komplexen globalen Zusammenhängen. Kinder erleben, dass Rohstoffe nicht abstrakt sind, sondern echte Materialien, die mit Lebensräumen, Menschenrechten und Klimaschutz verbunden sind. Sie verstehen Zusammenhänge – und entwickeln eigene Ideen für bewussteren Konsum.