Weltacker Berlin e.V.
Ernährung ist politisch! Ein Kunst- und Beteiligungsprojekt

Über das Projekt

Unser Anliegen:
Immer mehr junge Menschen in Berlin erleben soziale Ungleichheit im Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung. Gleichzeitig bleibt Ernährungspolitik für viele undurchsichtig und schwer zugänglich. Wer bestimmt eigentlich, was auf unseren Tellern landet? Wer entscheidet über Preise, Verfügbarkeit und Qualität unserer Lebensmittel, insbesondere in Schulen, Kantinen und öffentlichen Einrichtungen? Während einige Menschen bewusst und nachhaltig konsumieren können, sind andere auf günstige, oft ungesunde Alternativen angewiesen.

Mit unserem Projekt „Ernährung ist politisch!“ setzen wir genau hier an: Wir verbinden Kunst, politische Bildung und aktive Mitbestimmung, um jungen Menschen eine Stimme in der Ernährungswende zu geben. Gemeinsam machen wir sichtbar, dass Ernährung weit mehr ist als nur Nahrungsaufnahme – sie ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, der Klimapolitik und der demokratischen Teilhabe.

Unsere Vision:
Wir wollen erreichen, dass Ernährungspolitik für alle zugänglich wird und junge Menschen aktiv mitgestalten können. Unser Ziel ist es, Diskussionen über die Zukunft unseres Ernährungssystems in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir schaffen Räume für Begegnung, Austausch und kreativen Ausdruck – sei es durch gemeinsames Kochen, künstlerische Aktionen oder den direkten Dialog mit politischen Akteur*innen.

Unsere Aktivitäten 2025:

  • Küfa (Küche für alle): Gemeinsames Kochen und politische Diskussionen an öffentlichen Orten in Berlin. Diese offenen Veranstaltungen ermöglichen es, die Themen gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit praxisnah zu erleben.
  • Kunstworkshops & Aktionen: Gestaltung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum, beispielsweise auf dem Tempelhofer Feld oder beim Umweltfestival.
  • Cyanotypie-Workshop: Junge Menschen nutzen Kunst als Ausdrucksmittel für ihre ernährungspolitischen Forderungen. Durch dieses historische Druckverfahren entstehen individuelle Statements, die auf Textilien oder Papier gedruckt und öffentlich präsentiert werden.
  • Austausch & Exkursionen: Besuche von Ernährungsinitiativen, politischen Gremien und nachhaltigen Landwirtschaftsprojekten in Berlin und ostdeutschen Städten zur Vernetzung und Weiterbildung.
  • Forderungspapier: Entwicklung eines politischen Manifests mit konkreten Forderungen zur Ernährungswende, das zum Projektabschluss an politische Entscheidungsträger*innen übergeben wird.

Warum Crowdfunding?
Um unsere Aktionen unabhängig und langfristig fortzusetzen, benötigen wir finanzielle Unterstützung für Materialkosten, Logistik und Veranstaltungen. Mit eurer Hilfe können wir kreative und wirkungsvolle Formate entwickeln, die eine breite Öffentlichkeit erreichen und junge Menschen motivieren, sich aktiv einzubringen.

Dafür soll die Förderung eingesetzt werden

Um unser Projekt „Ernährung ist politisch!“ erfolgreich umzusetzen, benötigen wir eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung. Die monatliche Ausschüttung von EcoCrowd würde gezielt für folgende Bereiche eingesetzt:

Materialkosten für kreative und kulinarische Aktionen

  • Einkauf von Bio-Lebensmitteln für die Küfa (Küche für alle) Veranstaltungen
  • Farben, Leinwände, Druckmaterialien und weitere Kunstmaterialien für Workshops und öffentliche Aktionen
  • Stoffe und Chemikalien für den Cyanotypie-Workshop zur künstlerischen Auseinandersetzung mit Ernährungspolitik

Logistik & Veranstaltungsorganisation

  • Mietkosten für Räume und Infrastruktur bei Workshops und Diskussionsevents
  • Transportkosten
  • Unterstützung bei der Organisation von Aktionen im öffentlichen Raum, z. B. auf dem Tempelhofer Feld oder beim Umweltfestival

Öffentlichkeitsarbeit & Mobilisierung

  • Erstellung von Info- und Werbematerialien (Flyer, Poster, Banner) zur Bewerbung unserer Veranstaltungen
  • Social-Media-Kampagnen zur Verbreitung von Forderungen und Ergebnissen unseres Projekts
  • Dokumentation des Projekts durch Fotos und Videos, um unsere Aktivitäten langfristig sichtbar zu machen

Vernetzung & Weiterbildung

  • Unterstützung von Exkursionen zu nachhaltigen Ernährungsinitiativen, politischen Gremien und anderen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen
  • Fahrt- und Unterbringungskosten für Austauschprogramme mit Initiativen in anderen Städten
  • Honorare für Expert*innen, die Workshops zu Ernährungspolitik, nachhaltigem Konsum und sozialer Gerechtigkeit leiten

Mit dieser Finanzierung können wir unser Projekt nachhaltig weiterführen, mehr junge Menschen erreichen und eine langfristige Beteiligung an der Ernährungswende ermöglichen. Jeder Euro trägt dazu bei, Ernährungspolitik jung, kreativ und inklusiv zu gestalten!

Über die Organisation

Der Weltacker-Jugendrat setzt sich dafür ein, die Stimmen junger Generationen in der Ernährungswende hörbar zu machen. Mit kreativen Ideen und starkem Engagement leistet die Gruppe einen wichtigen Beitrag für mehr Gerechtigkeit im Berliner Ernährungssystem. Er setzt sich zusammen aus Freund*innen des Weltackers, aktuellen und ehemaligen Freiwilligen, Praktikant*innen und weiteren interessierten Jugendlichen. Aktuell treffen sich fünf Menschen als Jugendrat regelmäßig, aber bei Aktionen und Veranstaltungen sind es um die 20 Personen, die aktiv mithelfen.
Im September 2022 wurde der Weltacker-Jugendrat mit dem Ziel gegründet, Jugendliche für die Ernährungswende zu sensibilisieren und zu zeigen, dass eine politische Mitbestimmung möglich ist. Die ersten Aktionen des Jugendrates waren so erfolgreich, dass das Projekt noch ein Jahr länger, also bis Ende 2023, von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz finanziert wurde. 2023 wurden im Rahmen des Projektes Orte der Landwirtschaft und Ernährung in und um Berlin besucht und ein Film dazu gedreht. Im Jahr 2024 setzte der Jugendrat den Schwerpunkt auf sozial gerechte Ernährung in der Stadt Berlin und dem Berliner Umland. Umgesetzt wurde dieses Thema z. B. mithilfe eines Besuches inklusive Workshop in einer Jugendhilfeeinrichtung und Aktionen bei verschiedenen Veranstaltungen. Dazu zählten die Erstellung von Mental Maps mit interessierten Berliner*innen eines breiten Altersspektrums, eine Kunstausstellung sowie weitere interaktive Elemente, mit dem Ziel, diverse Berliner Stimmen zu Themen der sozial gerechten Ernährung sichtbar zu machen. Eine gemeinsame Reise zu Orten der Ernährungswende in München und Nürnberg (Haus der Kost und Ernährungsrat München, Essbare Stadt und Weltacker in Nürnberg) bot eine Vielfalt an Inspirationen für diese Aktionen. Außerdem motivierten diese Austausche die Jugendratsmitglieder zu weiteren Aktionen.
Der Weltacker Jugendrat ist das Jugendgremium des Weltackers Berlin und entscheidet selbstständig über seine thematische Ausrichtung. Er kooperiert eng mit der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Weltackers und bereichert das hauptamtliche Team durch Themenvorschläge sowie gemeinsame Veranstaltungsideen. Darüber hinaus ist der Jugendrat auch Teil des zivilgesellschaftlichen Bündnisses Ernährungsrat Berlin e.V. und trägt somit aktiv zur Gestaltung der Ernährungswende in Berlin bei. Zudem vertritt der Jugendrat den Weltacker Berlin eigenverantwortlich im Ernährungsrat.

Nachhaltigkeitsziele

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Werde Teil der Community!
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Wir präsentieren dir monatlich drei nachhaltige Projekte. Als Teil der Community nimmst du an der Abstimmung zum „Projekt des Monats“ teil.

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