Innerhalb eines Jahres werden 30 Höfe besucht, die bereits erfolgreich aus der Tierhaltung in eine pflanzliche Landwirtschaft umgestiegen sind.
Anhand eines detaillierten Fragenkatalogs beleuchten wir die Vorgehensweisen und finanzielle Aspekte der Hofumstellungen. Zudem soll die Umsetzung der neuen Vermarktungsstrategien erläutert werden.
Ziel ist es, mehr Transparenz für interessierte Betriebe zu schaffen.
Ausgangsbasis: Durch eine pflanzenbasierte Landwirtschaft könnten Generationen von Tieren aus den Systemen der Tierindustrie befreit werden. Das wäre nicht nur ein erheblicher Gewinn für den Tierschutz, sondern auch für die Umwelt durch Einsparung von Treibhausgasen und weniger Überdüngung der Böden (www.umweltinstitut.org Massentierhaltung und ihre Auswirkungen).
Mit einem höheren Selbstversorgungsgrad bei Gemüse wäre Deutschland auch in Krisenzeiten autark. Der bisherige Selbstversorgungsgrad liegt bei nur 37 %. Durch die Umnutzung vorhandener Stallungen zur Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel könnten Insektenschutzmittel stark reduziert werden (www.th-koeln.de Vertical Indoor-Farming: Die Pflanzenproduktion der Zukunft). Ein vermehrter Anbau von Leguminosen würde nicht nur nährstoffreiche Proteine erzeugen, sondern eine Senkung der CO₂-Emissionen bewirken (www.bmel.de Positive Umweltwirkungen der Leguminosen).
Was ist das Ziel?
Ziel ist die Erstellung eines Handbuchs zur Unterstützung von Landwirt*innen, die aus der Nutztierhaltung aussteigen und ihren Betrieb auf eine pflanzliche Landwirtschaft umstellen wollen.