Unverpackt e. V.
Wahre Kosten für nachhaltige Verbandsprodukte sichtbar machen

Über das Projekt

Einwegverpackungen und die konventionelle Lebensmittelproduktion verursachen erhebliche ökologische und soziale Folgekosten, die im Verkaufspreis nicht enthalten sind. Diese externalisierten Kosten werden auf Umwelt, Gesellschaft und künftige Generationen abgewälzt. Gleichzeitig bleibt für Verbraucher:innen der wahre Preis nachhaltiger Produkte unsichtbar, obwohl diese oftmals ökologisch und sozial deutlich vorteilhafter sind.

Der Unverpackt e. V. möchte mit einer beispielhaften True-Cost-Analyse (TCA) von fünf ausgewählten Verbandsprodukten eine transparente Grundlage schaffen, um die tatsächlichen Umwelt- und Sozialkosten sichtbar zu machen – und diese direkt mit konventionellen Produkten zu vergleichen.

Ziel des Projekts ist die transparente Berechnung der wahren ökologischen und sozialen Kosten (True Cost Accounting) von fünf nachhaltigen Verbandsprodukten des Unverpackt e. V. im Vergleich zu konventionellen Alternativen. Die Ergebnisse sollen datenbasiert verdeutlichen, wie viel günstiger Mehrweg- und nachhaltige Lebensmittel tatsächlich für Umwelt und Gesellschaft sind. Auf dieser Basis werden Kommunikationsmaterialien entwickelt, um Verbraucher*innen zu sensibilisieren, politische Entscheidungsträger zu informieren und ein Umdenken in der Preisgestaltung des Lebensmitteleinzelhandels anzustoßen.

Dafür soll die Förderung eingesetzt werden

Mit den Spendengeldern möchten wir unser Praxisprojekt zum True Cost Accounting von fünf Produkten umsetzen.

Über die Organisation

Der Unverpackt e. V. ist der Branchenverband der Unverpacktläden in Deutschland. Seit 2018 vertreten wir die Interessen unserer Mitgliederläden und fördern deren ideellen, rechtlichen, wirtschaftlichen sowie arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Anliegen.

Dazu arbeiten wir mit Fördermitgliedern (Unternehmen und Verbraucher*innen) sowie Kooperationspartner*innen zusammen, die unsere Werte und Ziele teilen.

Das sagt das Projektteam

Sven Binner ist Geschäftsführer des Unverpackt e. V. Als Dankeschön hat er eine Videobotschaft aufgenommen. Hier geht’s zum Video.

 

So ging es mit dem Projekt weiter

Dank eurer Unterstützung konnten wir das Thema Wahre Kosten von Lebensmitteln weiter voranbringen.

Auch wenn unser weiterführender Förderantrag leider nicht bewilligt wurde und wir das Projekt deshalb nicht wie ursprünglich geplant umsetzen konnten, haben wir die Idee nicht aufgegeben. Stattdessen haben wir unser Sortiment an Verbandsprodukten in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut.

Mit der Gründung unserer Einkaufsgenossenschaft möchten wir nun den nächsten Schritt gehen: Künftig sollen unsere Verbandsprodukte nach den Prinzipien des True Cost Accounting bewertet werden. Eure Spenden haben uns dabei geholfen, die notwendigen Vorarbeiten zu leisten und den Weg für diese Entwicklung zu ebnen.

Vielen Dank an alle, die unser Projekt unterstützt haben – ihr habt dazu beigetragen, dass das Thema weiterlebt und nun in einem neuen Rahmen umgesetzt werden kann.

Ein wichtiger Schritt war die Umstellung unserer Glasverpackungen: Statt des bisherigen Mehrwegsystems von MMP setzen wir inzwischen auf Gläser von circujar. Das Besondere daran ist der geschlossene Kreislauf – von der Abfüllung über den Handel bis hin zur professionellen Reinigung und erneuten Befüllung. Dadurch werden Transportwege und Prozesse optimiert und das Mehrwegsystem insgesamt noch nachhaltiger im Sinne des True Cost Accounting.

Nachhaltigkeitsziele

Überblick

Projektträger: Unverpackt e. V.
Ausschüttung: Juni 2025
Fördersumme: 362 Euro
Drei Schraubgläser gefüllt mir Lebensmittel auf einem Tisch
Eine Kachel zeigt neun Fotosvon Männdenr und Frauen, die das Team des Vereins Unverpackt e. V. darstellen
Zwei unterschiedliche Gläser mit Tomatensoße liegen in einem Stoffbeutel auf dem Tisch

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