Die Siedlung Bidibidi im Bezirk Yumbe in Uganda ist eine der größten Flüchtlingssiedlungen in Ostafrika und beherbergt seit 2025 mehr als 270.000 Flüchtlinge. Die Mehrheit der Flüchtlinge stammt aus dem Südsudan, wobei Frauen und Kinder fast 70 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Flüchtlingshilfe Ugandas, die einst weltweit gelobt wurde, steht nun unter enormem Druck. Nach dem Ende der humanitären Hilfe durch die US-Regierung hat die UNHCR, die wichtigste Finanzierungsagentur, Schwierigkeiten, die Unterstützung aufrechtzuerhalten. Dies hat zu drastischen Kürzungen der Lebensmittelrationen geführt, sodass Familien nur noch eine Mahlzeit pro Tag oder gar keine Mahlzeit mehr erhalten. Auch die Bargeldhilfe wurde gekürzt, sodass alleinerziehende Mütter, von denen viele durch den Krieg im Südsudan zu Witwen geworden sind, nicht einmal mehr ihre grundlegendsten Bedürfnisse decken können. Kinder können nicht mehr in die Schule gehen und es fehlt neben Lebensmitteln auch an grundlegenden Hygieneartikeln. infoe_afrika_bidibidi_jetztspenden.
Mit verschiedenen Maßnahmen, wie der Schulung von Flüchtlingsmüttern, Bildungsmaßnahmen für Kinder sowie Gesundheitsversorgung, unterstützt die Flüchtlingsorganisation I Can South Sudan vor Ort in Bidibidi dort, wo es gerade am notwendigsten ist. Mit dem Projekt sollen Hochbeete für kleine Küchengärten und eine Schule angelegt werden, damit Mütter und Schulkinder Gemüse für die Selbstversorgung anbauen können.