INFOE – Institut für Ökologie und Aktionsethnologie
Hochbeete für Schul- und Küchengärten

Über das Projekt

Die Siedlung Bidibidi im Bezirk Yumbe in Uganda ist eine der größten Flüchtlingssiedlungen in Ostafrika und beherbergt seit 2025 mehr als 270.000 Flüchtlinge. Die Mehrheit der Flüchtlinge stammt aus dem Südsudan, wobei Frauen und Kinder fast 70 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Flüchtlingshilfe Ugandas, die einst weltweit gelobt wurde, steht nun unter enormem Druck. Nach dem Ende der humanitären Hilfe durch die US-Regierung hat die UNHCR, die wichtigste Finanzierungsagentur, Schwierigkeiten, die Unterstützung aufrechtzuerhalten. Dies hat zu drastischen Kürzungen der Lebensmittelrationen geführt, sodass Familien nur noch eine Mahlzeit pro Tag oder gar keine Mahlzeit mehr erhalten. Auch die Bargeldhilfe wurde gekürzt, sodass alleinerziehende Mütter, von denen viele durch den Krieg im Südsudan zu Witwen geworden sind, nicht einmal mehr ihre grundlegendsten Bedürfnisse decken können. Kinder können nicht mehr in die Schule gehen und es fehlt neben Lebensmitteln auch an grundlegenden Hygieneartikeln. infoe_afrika_bidibidi_jetztspenden.
Mit verschiedenen Maßnahmen, wie der Schulung von Flüchtlingsmüttern, Bildungsmaßnahmen für Kinder sowie Gesundheitsversorgung, unterstützt die Flüchtlingsorganisation I Can South Sudan vor Ort in Bidibidi dort, wo es gerade am notwendigsten ist. Mit dem Projekt sollen Hochbeete für kleine Küchengärten und eine Schule angelegt werden, damit Mütter und Schulkinder Gemüse für die Selbstversorgung anbauen können.

Dafür soll die Förderung eingesetzt werden

Mit der Ausschüttung sollen Material, Erde und Saatgut für das Anlegen von Hochbeeten beschafft werden. Mit maximal 100 Euro kann ein Hochbeet angelegt werden.

Über die Organisation

INFOE ist ein 1987 gegründeter gemeinnütziger Verein, zur Unterstützung der Anliegen und Rechte indigener Völker im Zusammenhang mit Umwelt-, Klima- und Naturschutzfragen. Mit unserer Unterstützungs- und Bildungsarbeit informieren und sensibilisieren wir verschiedene Zielgruppen in Deutschland und fördern ihre kultur- und naturschätzenden Haltungen. Wissen und Erfahrungen indigener Völker zu Nachhaltigkeitsthemen fließen wesentlich in die Bildungsarbeit ein. Hierzu wurden und werden Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen in Deutschland mit indigenen Organisationen und Schulen aufgebaut, Materialien entwickelt sowie zahlreiche Workshops etc. durchgeführt.

Das sagt das Projektteam

Unser herzlichster Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die den Aufbau von Hochbeeten für Schul- und Küchengärten in der Flüchtlingssiedlung Bidibidi in Uganda möglich machen. Bidibidi ist eine der größten Flüchtlingssiedlungen Ostafrikas und bietet aktuell mehr als 270.000 geflüchteten Menschen eine Heimat. Gemeinsam mit der Organisation I Can South Sudan werden dort Flüchtlingsmütter und Kinder durch Bildungsangebote, Gesundheitsversorgung und praktische Projekte unterstützt. Dank eurer Hilfe können nun Hochbeete angelegt werden, in denen Mütter und Schulkinder Gemüse für die Selbstversorgung anbauen. Die Gärten schaffen nicht nur Zugang zu frischen Lebensmitteln, sondern vermitteln auch Wissen, Verantwortung und neue Perspektiven. Jeder Beitrag, jede Spende und jede Unterstützung macht einen Unterschied. Vielen Dank, dass ihr dieses Projekt möglich macht!

Nachhaltigkeitsziele

Überblick

Projektträger: INFOE - Institut für Ökologie und Aktionsethnologie
Ausschüttung: Juni 2026
Fördersumme: 300 Euro
Man sieht eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen
Man siehte eine Gruppe von Menschen vor einem Berg aus Erde.
Man sieht eine Gruppe von Menschen vor ein paar Beeten.

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